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Weine aus Italien

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Auf dem Weg hinauf nach San Giorgio im Valpolicella wird die Strasse immer enger. Die letzten Meter geht es zu Fuß in das uralte Steindorf und schon sitzt man auf der Piazza in der Red Zone Art Bar und blickt auf die untergehende Sonne, in der der Gardasee schimmert. In der Hand ein Glas Weißwein und der Abend ist perfekt.

Genussvolle Überraschungen findet man immer in Italien. Die Weinkenner:innen wissen um die großen Namen - den Brunello, den Chianti, den Amarone etc. und es gibt so viel mehr zu entdecken, z.B. rebellische Weinbäuer:innen, uralte Rebsorten oder kleine besondere Weingüter.

Die Weine der Dolomiten

Beginnen wir unsere Reise im Norden Italiens. Die ersten Weingärten südlich der Alpen findet man am Stadtrand von Brixen um das eindrucksvolle und immer einen Besuch lohnenden Kloster Neustift herum. In Südtirol sind es die Rebsorten, die die Weine benennen, wie der fruchtige Weißburgunder oder der gerbstoffbetonte, würzige Lagrein. Aber auch Rebsorten wie Kerner und Müller -Thurgau zeigen in hohen und kühlen Lagen ihr ganzes Potenzial. Und es gibt junge Winzer, die aus scheinbar vergessenen Herkünften oder wenig wertgeschätzen Rebsorten besondere Weine vinifizieren, wie Vernatsch dominierte St. Magdalener vom Fliederhof oder der St. Magdalener „Antheos“ aus einer Vielzahl von Vernatsch-Klonen von Christian Plattner im Ansitz Waldgries. Ausgangspunkt dieser vinophilen Entdeckungen sind die Auseinandersetzung mit Tradition und Boden und einem Qualitätsanspruch, der nicht an der Produktion von Massenweinen interessiert ist.

Wenige Kilometer südlich von Bozen grenzt das Trentino an. Es wird leider oft achtlos durchfahren, obwohl es eine ebenso faszinierende Landschaft und sehr herzliche und gastfreundliche Menschen zu bieten hat. Dort haben sich 11 gleichgesinnte Winzer:innen unter dem Namen I Dolomitici zusammengeschlossen. Sie verfolgen in ihren meist sehr kleinen Weingütern konsequent die Idee von terroirgeprägten und biologischen Weinen. Ob im Castel Noarna, bei Elisabetta Foradori oder bei Eugenio Rosi, hier entstehen charaktervolle, alpin geprägte Weine aus alten, heimischen Rebsorten wie Marzemino oder Nosiola. Die Landschaft ist hier geprägt von den Ausläufern der Dolomiten, die die Reben vor zu starken Winden schützen und die steinigen Böden bringen mineralische, vielschichtige Weine hervor.

Große Namen und Rebsortenschätze

Überhaupt die Gebirge Italiens, die überall zu findenden Hanglagen, das Mittelmeer mit seinen Brisen und Winden bieten ideale Voraussetzungen für den Weinbau und so ist es nicht verwunderlich, dass Italien ein Land mit großer Weinkultur und Weingeschichte ist.

Je weiter man in die Lombardei, ins Piemont oder nach Venetien reist, um so mehr bestimmen die Regionen und Orte die Bezeichnungen der Weine, die Rebsorten treten in den Hintergrund. Die DOP, früher DOC- und DOCG-Klassifizierungen bezeichnen Qualitätsweine von besonderer Herkunft und schützen eben diese Anbaugebiete, ihre Charakteristiken und Herstellungsweisen.

Südlich des Gardasee werden die als Lugana bezeichneten Weißweine gekeltert. Diese findet man nirgends so vielschichtig und ernsthaft wie in der Cantina Marangona. Die Hügel zwischen Gardasee und Verona, das Valpolicella, bringt eher filigrane Rotweine hervor. Deshalb haben sich die Winzer:innen dort eine besondere Keltermethode, die Trocknung edler Trauben, einfallen lassen um damit auch einen kraftvollen, intensiven Rotwein zu keltern: Den Amarone, den man durchaus zu den großen und bekannten Rotweinen Italiens, neben dem Brunello und dem Barolo, zählen kann.

Östlich vom Valpolicella, in den venezianischen Voralpen ist Daniele Piccinin zuhause. Der sympathische Daniele hat sich in die alte, autochthone Rebsorte der Region verliebt: Die Durella-Traube. Danieles Bioweine sind im Veneto und gerade bei ambitionierten Gastronom:innen sehr gefragt, aber in Deutschland sind sie immer noch ein Geheimtipp, die ihr bei weingood online bestellen könnt.

Die Toskana - Sehnsuchtsort und bekanntestes Weinbaugebiet

Einzigartige, vielfältige Landschaften und ebensolche Weine findet man in der Toskana. Beim in den letzten Jahren vielleicht gefragtesten Weingut Siro Pacenti werden die Reben und Trauben akribisch gepflegt, selektiert und ausgelesen. Nur die allerbesten Trauben werden zu Rosso di Montalcino und Brunello die Montalcino verarbeitet. Die wichtigste Rebsorte der Toskana, die Sangiovese wird hier als Brunello bezeichnet und ergibt meist einen kirschfruchtigen Rotwein mit Kraft und Würze, die oft eine leichte Eisennote am Gaumen hinterlassen. Darauf weist schon der Name der Rebsorte hin: Der Wortstamm von Sangiovese ist Sange, also Blut.

In der südlichen Toskana, auf einem Hügel bei Arezzo ist das Bioweingut Fattoria Di Gratena zuhause. Neben Sangiovese hat das Weingut einen besonderen Schatz: Seine eigene Rebsorte, Gratena Nera genannt. Neben dem klassischen Chianti, gibt es den „Siro 50“ aus 50% Sangiovese und 50% Gratena Nera und den reinsortigen Gratena Nera „Siro“.

Aber egal ob in der Maremma oder bei Arezzo, auf einem Hügel sitzend - man lässt den Blick schweifen und sich vom Licht bezaubern, man geniesst eine frische Pasta oder regionale Spezialität und trinkt den Wein, der vor Ort im Einklang von Klima und Boden wächst. … und da ist es dann wieder, das unverwechselbare Italiengefühl: Bella Italia!

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